Reisen – Roadtrip durch Europa in 10 Tagen

Reisen – Roadtrip durch Europa in 10 Tagen
Junge 18 Jahre. Gerade 2 Wochen den Führerschein und los ging es für mich und meinen Freund durch Europa. Wir durften das Auto von meinen Eltern benutzen mit dem wir beide fahren dürfen.
Wir überlegten wohin wir unbedingt wollten und fingen an eine Route aus zuarbeiten.

Unsere Route

Ijesselmeer

Um 6 Uhr morgens ging es für uns von Hamburg aus los.
Unser erstes Ziel war Amsterdam.  Auf dem Weg dorthin fuhren wir über das Ijesselmeer.
Das ist ein Deich der mehrere Kilometer durch das Meer führt.
Dort gibt es auch ein paar Rastplätze auf denen man halten kann, um sich umzuschauen.

Amsterdam

Danach erreichten wir Amsterdam. Dort suchten wir als erstes einen Parkplatz und liefen dann ein bisschen durch die Stadt und an den Grachten lang. Wirklich viel von Amsterdam haben wir nicht gesehen und dann hat es auch noch angefangen zu regnen.
Insgesamt waren wir, glaube ich, 2-3 Stunden dort, bevor es weiter ging.

 

Paris

Unser nächstes Ziel war Paris und bis dahin hatten wir noch eine gute Strecke von 8-9 Stunden vor uns. Da wir keine Maut Gebühren zahlen wollten, sind wir über die Landstraßen gefahren.
Das fand ich auch viel interessanter, denn so hat man viel mehr von dem Land und die ganzen kleine und süßen Dörfer gesehen.
So haben wir auch einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen.
Gegen 0 Uhr erreichten wir dann Paris. Dort hatten wir ein Zimmer in einem Hotel gebucht für 2 Nächte.
Völlig erschöpft waren wir endlich auf unserem Zimmer und man konnte sogar den Eiffelturm in weiter Ferne sehen.
Am nächsten Tag hatten wir ein volles Programm und Gott sei Dank war das Wetter richtig gut.
Zu erst ging wir zur nächsten Metro Station und kaufen uns eine Fahrkarte für den Tag. Dann fuhren wir in die Stadt und klapperten so viele Touristenattraktionen ab wie nur möglich.
Als aller erstes ging es natürlich zum Eiffelturm.
Nach einer kleinen Pause im Park ging es dann weiter zu den folgenden Sehenswürdigkeiten.

 

An der Seine

 

Sacré-Cœur de Montmartre

 

Arc de Triomphe

Abends waren wir dann nochmal beim Eiffelturm, weil wir noch Tickets für eine Fahrt zur Aussichtsplattform hatten. Von dort konnten wir dann den Sonnenuntergang sehen.

 

Eiffelturm

Völlig erschöpft, nach 12 Stunden Sightseeing, ging es zurück zu unserem Hotelzimmer, welches wir am nächsten Tag schon wieder verlassen mussten.

Schloss von Versaille

Am nächsten Morgen machten wir uns gegen 11 Uhr auf richtig Marseille, an die Mittelmeerküste. Das war auch unsere längste Fahrt. Mit Pausen waren wir ca. 16 Stunden unterwegs, da wir ja immer noch nicht über die Autobahn fuhren.
Aber zu erste haben wir einen Stopp beim Schloss von Versaille gemacht. Da war es aber so voll, dass wir nicht lange dort waren.

 

Nemours

In der Mittagszeit machten wir dann eine Pause in dem kleine Städtchen Nemours. Es war einfach viel zu heiß, um weiter mit dem Auto zu fahren, also hielten wir an dem nächst schönsten Platz.
Die Stadt war echt schön. Wir haben an einem Fluss geparkt und uns dort auf eine Wiese gelegt und sind später noch ein bisschen am Fluss entlang gelaufen.

 

In der Nähe von Marseille

Nach ca. 2 Stunden ging es dann wieder weiter, denn wir hatten noch eine lange Fahrt vor uns.
Wir fuhren die ganze Nacht durch und kamen zum Sonnenaufgang in der Nähe von Marseille an, denn dort hatten wir 3 Nächte auf einem Campingplatz gebucht.

 

Der Campingplatz war direkt am Meer und wir bauten dort unser Zelt auf.
Die nächsten drei Tage verbrachten wir hauptsächlich am Meer und am Pool.

 

St. Tropez

Nach 3 Tagen Entspannung ging es wieder weiter. Unser nächstes Ziel war Italien und zwar Genua.
Unser Weg führte uns direkt an der Küste lang und wir machten auch noch einen Stopp in St. Tropez.
Dort war es wirklich schön.

 

 

 

Da das Wetter immer noch richtig gut war und wir nochmal Lust hatten baden zu gehen, fuhren wir von St. Tropez weiter und hielten einfach auf einem Parkplatz der zwischen Straße und Meer lag.
Das Wasser dort war so schön blau und warm.

 

Genua

Nach unserem Badestopp ging es weiter Richtung Italien. Wir mussten spätestens um 0 Uhr dort sein, um noch in unser Hotel einchecken zu können. Das Problem war, das wir ohne die Mautstraßen viel zu lange gebraucht hätten, weswegen wir kurz vor der italienischen Grenze dann auf die Autobahn fuhren, um noch rechtzeitig anzukommen. Und dir Autobahn war echt komplett leer. Dafür mussten wir dann allerdings die Mautgebühren zahlen.
Um kurz nach 22 Uhr kamen wir dann in Genua an.
Am nächsten Tag sind wir in die Stadt reingefahren und sind dort ein bisschen am Wasser langgegangen und italienisches Eis essen durfte natürlich auch nicht fehlen. Dann ging es auch schon wieder Richtung Deutschland.

 

 

 

 

 

Unser nächstes Ziel war der Bodensee, wo wir eigentlich nochmal eine Nacht auf einem Campingplatz verbringen wollten. Um nach Deutschland zu kommen, sind wir durch die Schweiz gefahren. Dafür mussten wir allerdings eine Vignette für ca. 40€ kaufen.

Gegen Mitternacht erreichten wir dann die deutsche Seite vom Bodensee, was natürlich viel zu spät war, um noch zu campen. Nach ziellosen hin und her fahren, entschieden wir uns dafür im Auto zu schlafen.
Wir fuhren also auf die nächste Raststätte, parkten neben den ganzen LKWs, packten all unser Gepäck nach vorne auf die Sitze, klappten dann die hinteren Sitze um, schnappten uns unsere Schlafsäcke und schliefen im Auto.

München

Am nächsten Morgen wachten wir relativ früh auf, da wir beide auch nicht wirklich bequem geschlafen hatten. Aber es war auf jeden Fall eine Erfahrung wert.
Dann fuhren wir weiter nach München, wo wir ein Hotelzimmer für 2 Nächte gebucht hatten.
In München angekommen, haben wir beide nochmal ein paar Stündchen geschlafen. Dann sind wir in die Stadt gefahren sind dort ein bisschen rumgeschländert und waren im Hofbräuhaus essen.

 

Von München aus haben wir noch einen kurzen Stopp in Leipzig gemacht, um dort ins Autokino zugehen.
Völlig müde und erschöpf, aber total glücklich kamen wir am nächsten Morgen gegen 5 Uhr wieder zuhause an.

Unsere Planung

Da wir nur 10 Tage Zeit hatten, haben wir uns überlegt, wie wir am Besten viel sehen können, aber auch dahin kommen, wo das Wetter auf jeden Fall gut und warm ist.
Unsere Route habe ich euch ja oben schon gezeigt.
Unsere Hotelzimmer und den Campingplatz haben wir alle ca. 2 Wochen vor unserer Abfahrt gebucht. So wussten wir noch genau wieviel Geld wir für Benzin, Lebensmittel und Aktivitäten über hatten.
Da wir alles schon vorher gebucht hatten, hatten wir auch einen festen Zeitplan an den wir uns halten mussten.
Wir haben jeweils immer das gebucht, was uns gefallen hat, aber auch günstig und gute Verkehrsanbindungen hatte.
 
 
Unser Gepäck bestand aus:
 
  •  der Kleidung, die jeder eingepackt hatte
  •  Kameraequipment
  • Campingsachen ( Zelt, Schlafsäcke, Kopfkissen, Luftmatratzen, Gaskocher, Besteck und Geschirr )
  • Wichtige Papier ( Fahrzeugschein, Versicherungspapiere, Führerschein, Personalausweis )
  • Kreditkarte, um im Ausland ohne Gebühren bezahlen zu können
  • Sonnencreme und Insektenspray
  • Buchungspapiere für die Hotels und den Campingplatz
  • und ein bisschen Bargeld

 

 



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