Rezepte – Histaminarme Paprikasauce

Rezepte – Histaminarme Paprikasauce

Stellt euch vor, man darf auf einmal nichts mehr mit Tomaten essen. Keine frischen Tomaten, keine Tomatensauce, nichts wo irgendwas mit Tomaten drinnen ist. 
Man kann einfach das einfachste Gericht – Nudeln mit Tomatendsauce – nicht mehr essen. 
Zum Glück bin ich damals über das Kochbuch von Nathalies Cuisine gestolpert, in der sie ein Rezept für Paprikasauce hat. Das hat mich erstmal gerettet. Aber nach ein Zeit wurde auch das zu langweilig und eintönig und ich habe mir mein eigenes Rezept für eine Paprikasauce zusammengestellt.

 



Das Rezept

 

 

Für das Rezept braucht ihr:

     10 Paprikas
1 Möhre
1 Zwiebel
2 TL hefefreie Gemüsebrühe
1 TL Leinenöl
Salz
Basilikum
Speisestärke

 

Zuerst werden die ganzen Paprikas gewaschen, in kleine Stücke geschnitten und kommen dann in einen großen Topf. Wenn die ganzen Paprikas im Topf sind, füllt ihr den Topf mit Wasser, so dass die Paprikas gerade vom Wasser überdeckt werden. Dann lasst ihr das ganz solange kochen, bis die Paprika ganz weich ist. 
In der Zwischenzeit werden die Möhre geschält und die Zwiebel in kleine Würfel geschnitten. Wenn ihr ganz sicher sein wollt, dass nicht so viel Histamin gebildet wird, packt die frischen Zutaten, wenn ihr sie gerade nicht braucht, in den Kühlschrank. 
Wenn die Paprika weich ist, holt ihr sie aus dem Topf und gebt sie in eine andere Schüssel. Ich mache das immer mit einem Pfannenwender, damit nicht so viel Wasser mit rauskommt. Ist die ganze Paprika in der Schüssel, wird sie püriert bis keine Stückchen mehr da sind. Jetzt wird die Zwiebel mit ein bisschen Öl in dem Topf, wo vorher die Paprikas drin waren, angebraten. Sind die Zwiebeln fertig, nehmt ihr den Topf von der heißen Herdplatte und gießt die Paprikasauce wieder in den Topf mit den Zwiebeln. So geht das Aroma der Zwiebeln nicht verloren. 
Jetzt raspelt ihr die Möhre mit in die Sauce, packt einen Teelöffel Leinenöl dazu und mixt dann nochmal alles. Wenn die Sauce euch zu flüssig ist, könnt ihr nach belieben Speisestärke hinzufügen. Für den Geschmack wird das ganze noch Gewürzt. Dafür kommen zwei Teelöffel hefefreie Gemüsebrühe hinzu und je nach Gefühl und Geschmack noch Salz und Basilikum. 
Und fertig ist die Paprikasauce.

Ich fülle die Sauce dann immer in luftdichte Glasbehälter ab und friere sie ein, wenn ich sie nicht sofort benutze. Aber es kommt eigentlich immer genug Sauce raus, dass diese erstmal für ein paar Wochen reicht. Je nach dem wie oft man sie verwendet.
Sie schmeckt übrigens auch super lecker als Sauce Bolognese mit Hackfleisch und Nudeln.

 


 



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