Nachhaltigkeit – 10 Tipps nachhaltiger zu leben

Nachhaltigkeit – 10 Tipps nachhaltiger zu leben

 

Ich möchte heute 10 Tipps vorstellen, die ich versuche, seitdem ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftige, umzusetzen. Die Tipps sind welche, die ich selber gut in mein Leben integrieren kann. Die üblichen weiteren Tipps wie z.B. keine Strohhalme und keine Coffee-to-go-Becher mehr zu verwenden, waren für mich keine Umstellung, da ich eh keine Strohhalme benutze und schon seit über einem Jahr immer meine eigene Trinkflasche überall mit hinnehme und da ich keinen Kaffee trinke, fallen die Coffee-to-go-Becher für mich auch weg. 
Mir ist es wichtig, dass nicht jeder alles zu 100% umsetzen muss, aber wenn jeder ein paar Gewohnheiten in Richtung Nachhaltigkeit in seinem Leben ändert, bewirkt das schon super viel.
 


 

Informieren

Um etwas verändern zu können, muss man sich meiner Meinung nach erstmal über dieses Thema informieren und auf es aufmerksam gemacht werden.
Ich habe mich, nachdem ich auf das Thema aufmerksam geworden bin, zuerst mit Dokumentationen informiert.
Danach habe ich die Planet or Plastic Ausgabe von National Geographics und auch Berichte und andere Blogbeiträge gelesen. Und zu guter Letzt habe ich mich auch über Instagram und Youtube Videos informiert und ganz tolle Menschen gefunden, welche das Thema Plastikkonsum, Nachhaltig usw. vertreten und verbreiten.

 

Dokus

 

Blogbeiträge

 

Youtube

 

Podcast

 

 

Tragetasche mitnehmen 

Ungefähr 14 Mio. Plastiktüten am Tag werden alleine in Deutschland verbraucht. Die durchschnittliche Benutzungsdauer einer Plastiktüte beträgt nur ca. 25 Minuten. 
Und dabei ist es das einfachste auf der Welt seinen eigenen Beutel mitzunehmen. 
Die Beutel sind leer so klein, dass sie in jeden Rucksack und jede Jacken- oder Handtasche passen. Sobald man etwas gekauft hat, kann man es in den Beutel packen
und bequem nach Hause tragen ohne eine Plastiktüte zu kaufen, welche zuhause dann gleich wieder im Müll landet. 

Also das nächste Mal einfach den eigenen Beutel mitnehmen und „Nein“ sagen, wenn man gefragt wird, ob man eine Plastiktüte kaufen möchte.

 

Leitungswasser trinken

Wir trinken jetzt seit über einem Jahr nur noch Wasser aus der Leitung. In Deutschland haben wir das Privileg, dass wir unser Wasser aus der Leitung trinken können und das es meistens sogar richtig lecker schmeckt. Wenn das Leitungswasser in deiner Region zu kalkhaltig ist, kann man sich ganz einfach einen Wasserfilter kaufen und das Wasser dann in eine wiederverwendbare Flasche füllen. Für Wasser mit Kohlensäure kann man sich auch einen SodaStream kaufen und schon muss man nicht mehr die Wasserflaschen vom Supermarkt nach Hause schleppen
und tut etwas Gutes.

 

Stecker aus der Steckdose nehmen

Ich muss sagen, dieser Punkt fällt mir auch noch sehr schwer. Ich versuche mein Handy soweit es geht nicht mehr über Nacht zuladen. Denn das Handy ist meistens schon nach 2-3 Stunden komplett aufgeladen und verbraucht dann nur noch Strom. Das ist nicht gut für die Umwelt und auch nicht für das Handy, da dadurch der Akku kaputt gehen kann. Außerdem versuche ich, sobald mein Handy nicht mehr am Ladekabel hängt, das Kabel aus der Steckdose zu nehmen, da es sonst weiter Strom verbraucht.

 

Konsum einschränken

Ein weiterer  Tipp ist es, seinen Konsum zu überdenken. Brauch ich wirklich noch eine schwarze Jeans, obwohl ich schon vier Ähnliche zuhause habe ? Nein, eigentlich nicht.
Überlege dir bevor du etwas kaufst, ob du es wirklich brauchst oder ob du es einfach nur haben möchtest, weil du gerade Lust hast etwas zu kaufen. 
Am Anfang ist das etwas ungewohnt, aber letztendlich muss man nicht immer jeden Trend mitmachen. Ich habe das letzte Mal richtig viel bei einem Fast Fashion Konzern
( H&M, C&A, Zara usw. ) im Januar eingekauft und dann nochmal im April einen Bikini. Ansonsten habe ich ein paar Sachen, welche ich gerne haben wollte, Second Hand oder von Fair Fashion Unternehmen gekauft. 
Vor allem bei Klamotten ist es total einfach und vor allem billiger Second Hand zu kaufen, um nicht den Konsum der Modeindustrie zu unterstützten, denn wir haben jetzt schon so viele Klamotten auf unserem Planeten, dass wir nie wieder welche produzieren müssten.

 

Schritt für Schritt

Wenn man sich über das Thema Nachhaltigkeit und Plastik informiert hat, ist es auch nicht sinnvoll sofort alles auszusortieren, wegzuschmeißen und dafür etwas neues, plastikfreies zukaufen. Man sollte sich Schritt für Schritt einer plastikfreieren Welt nähern und nicht alles gleich um 180 Grad drehen. Wenn du Dinge aus Plastik hast, benutze sie so lange bis sie leer oder kaputt sind und kaufe dann etwas Neues und plastikfreies. Denn so ist es am Nachhaltigsten und am Besten für unsere Umwelt.

 

Müll richtig trennen

Was auch besonders wichtig ist, ist es seinen Müll richtig zu trennen, denn nur so gelangt dieser in die richtige Anlage und kann richtig verwertet werden. In Deutschland haben wir ein sehr ausgereifte Mülltrennung, was man von anderen Ländern leider nicht sagen kann. Mehr dazu könnt ihr bald hier nachlesen.

 

Plastik aufsammeln

Ganz einfach, aber dennoch machen es viel zu wenig Menschen. Beim nächsten Spaziergang einfach mal den Müll auf dem Weg aufsammeln und in den nächsten Mülleimer werfen. Oder im nächsten Urlaub mal eine Mülltüte mit in die Berge oder an den Strand nehmen. Ihr werdet überrascht sein, was man dort alles findet.
Man denkt immer, das bringt ja gar nichts wenn nur ich das mache. Aber es sind schonmal ein paar Plastikteile weniger in unserer Umwelt, welche ein Lebewesen umbringen können.
Und das ist es doch was zählt!

 

Versuchen plastikfrei einzukaufen 

Wer einen Unverpackt Laden in der Nähe hat, hat es da natürlich nicht so schwer. Denn man kann einfach mit seinen Gefäßen dort hin und sich alles was man braucht abfüllen, ohne irgendwas in Plastikverpackungen zu kaufen. Im normalen Supermarkt wird das schon ein bisschen schwieriger. Besonders gut kann man, finde ich bei Obst und Gemüse auf Plastik verzichten. Das meiste ist nicht in Plastik eingepackt und man braucht auch nicht eine extra Plastiktüte zu nehmen, um das Obst und Gemüse nochmal zu verpacken. Denn Obst und Gemüse hat schon seine eigene und natürliche Schale als Verpackung. Bei Grundnahrungsmitteln wie Nudeln und Reis finde ich es allerdings schwer, da es bei uns keine plastikfreie Alternative gibt. Aber das wichtigste ist einfach mal bewusst darauf zu achten, was überhaupt alles in Plastik eingepackt ist. 
Ich benutze auch seit ein paar Monaten die App „ReplacePlastic“, wo man Produkte in Plastikverpackungen einscannen kann und die Hersteller der App, wenn 20 Leute das gleiche Produkt eingescannt haben, eine Email an das Unternehmen schreiben und darauf hinweisen, dass man sich eine plastikfreie Verpackung wünscht. 

 

Wasser abstellen

Beim duschen, abwaschen oder Hände waschen das Wasser abstellen, wenn man es gerade nicht braucht. Denn bis zu 20 Liter Wasser fließen pro Minute durch den Wasserhahn. Das Wasser könnte man locker einsparen, wenn man beim einseifen, rasieren usw. das Wasser kurz abstellt und es dann wieder anstellt, wenn man es braucht. 

 


 

 

 

 



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