Nachhaltigkeit – „Ich hätte gerne einen Coffee-to-go.“

Nachhaltigkeit – „Ich hätte gerne einen Coffee-to-go.“

 

Einwegplastik ist ein Plastikprodukt, das nur einmal für eine kurze Zeit benutzt und dann weggeworfen wird.
Die durchschnittliche Nutzungsdauer von Kaffeekapseln liegt bei 60 Sekunden, von Plastikflaschen bei 5 – 60 Minuten, von Plastiktüten bei 25 Minuten, von Strohhalmen bei 20 Minuten, von Eisbechern bei 5 Minuten und von Einwegbechern bei 15 Minuten.

Einwegbecher oder auch Coffee-to-go-Becher bestehen meistens aus Papierfasern, die allerdings auf der Innenseite mit Plastik beschichtet sind, damit der Becher nicht durchweicht. Durch die Beschichtung ist leider das Recyceln der Becher fast unmöglich und so können diese nicht weiterverwendet werden.
Allein in Deutschland werden jährlich 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Einwegbecher verbraucht, die nicht nur selten auch in unsere Umwelt anstatt im nächsten Mülleimer landen.
320.000 Becher pro Stunde!
Dazu kommt noch der bekannte Plastikdeckel, um sein Getränk zu schützen. Und manchmal auch noch ein Rührstäbchen. Natürlich auch aus Plastik.
Dabei entstehen 31.000 Tonnen Abfall durch den Einwegbecher und nochmal 9.000 Tonnen nur durch die Plastikdeckel.
Bei der Produktion der Becher werden jährlich in Deutschland 38.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid ausgestoßen und 43.000 Bäume für die Papierherstellung gefällt.

Die meisten Menschen haben keine Lust ihren eigenen Becher überall mit hinzunehmen oder vergessen es schlicht und einfach.

 

Aber warum kann man denn nicht einfach einen Mehrwegbecher verwenden ?

Genau das dachten sich Fabian Eckert und Florian Pachaly auch und gründeten 2016 ihr Start-up RECUP.
RECUP ist ein Mehrweg-Pfandsystem, das auf recycelbaren Mehrwegbechern beruht. Diese Becher bestehen aus Polypropylen ( PP ) und könne bis zu 1000 mal wiederverwendet werden.
Warum sie sich für einen Pfandbecher aus Plastik entschieden haben, haben sie hier sehr gut erklärt.
Die Pfandbecher sind langlebig, haben eine bessere Umweltbilanz als die von Einwegbechern oder anderen Materialien für Mehrwegbecher und sind gut und leicht zu transportieren.
RECUP ist in Hamburg und auch deutschlandweit schon an 1600 Standorten vertreten. Wo man den nächsten RECUP-Partner findet, kann man in der RECUP-App nachschauen.

 

Aber wie genau funktioniert denn jetzt dieses Pfandsystem ?

Das ist ganz einfach. Über die App RECUP werden euch die Filialen angezeigt, die mit RECUP zusammen arbeiten. Ihr bestellt euer Getränk und sagt, dass ihr es gerne im RECUP-Becher haben möchtet. Dafür bezahlt ihr 1€ Pfand und bekommt einen kleinen Preisvorteil auf euer Getränk. Wenn ihr euer Getränk ausgetrunken habt, könnt ihr ganz einfach wieder auf die App gucken, wo genau der nächste RECUP-Partner ist, euren Becher dort wieder abgeben und euren Pfand wiederbekommen.
Wenn ihr zu eurem Getränk noch einen Deckel haben möchtet, könnt ihr euch den einmalig dazu kaufen und immer wieder verwenden.

 

Durch das verwenden von den Mehrwegbechern von RECUP kann man jährlich viele Ressourcen einsparen.
Darunter fallen z.B. 1,5 Mrd. Liter Wasser, 3000 Tonnen Rohöl, 40.000 Tonnen Abfall, 11.000 Tonnen CO², 43.000 Bäume und 320 Mio. kWh Strom.
So einfach kann man etwas für unsere Umwelt tun, man muss nur daran denken im RECUP-Becher zu bestellen.

 


RECUP

 

In freundlicher Kooperation mit RECUP.



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