Nachhaltigkeit – Wie kann ich plastikfrei und nachhaltiger einkaufen ?

Nachhaltigkeit – Wie kann ich plastikfrei und nachhaltiger einkaufen ?

 

Mittlerweile ist es ja schon so normal geworden seinen Wocheneinkauf in nur einem Supermarkt zu erledigen.
Warum sollte man denn auch noch extra wo anders hin, wenn man alles dort bekommt.
Obst und Gemüse, Brot und Brötchen, Tiefkühlsachen, Nudeln, Reis, Süßigkeiten, Schreibwaren, Hygieneartikel und in großen Supermärkten
sogar Kleidung, Schuhe, Bücher, Zeitschriften usw..
Uns als Konsumenten wird es immer einfacher gemacht.
Wir bekommen alles an einem Fleck, alles fertig verpackt, können mit unsern Autos direkt vor der Tür parken und müssen unsere Einkäufe nur noch
vom Einkaufswagen in den Kofferraum laden.

Aber ist das alles auch so sinnvoll und nachhaltig ?

Nicht wirklich!
Denn die Produkte für den Supermarkt werden in Massen produziert, damit auch alle Konsumenten versorgt werden können. Etwas in Massen zu produzieren und es preiswert anzubieten, ist zwar gut für das Geschäft, aber nicht für die Umwelt und uns Menschen.
Obst und Gemüse wird mit Pestiziden gedüngt, Lebensmittel werden unnötig in kleinen Portionen in Plastikverpackungen abgepackt, Fleisch kommt aus einer unmenschlichen Tierhaltung.

Wenn man plastikfrei und nachhaltig einkaufen möchte, kommt man nicht dadran vorbei, in unterschiedlichen Geschäften vorbeizuschauen.

 

Meine absoluten Must-Haves fürs plastikfreie Einkaufen:

  • Stoffbeutel
  • Obst- und Gemüsenetze
  • Papiertüten
  • Gläser
  • Brotbeutel

 

Wochenmarkt

Der Wochenmarkt ist eine super Alternative, um Obst und Gemüse verpackungsfrei und bio einzukaufen. Man kann einfach selber seine Beutel und Gemüsenetze mitnehmen und dort alles reinpacken. Da das Obst und Gemüse zu 99% dort ohne künstliche Verpackung angeboten wird, kann man so ganz leicht auf die unnötigen
Plastikverpackungen verzichten.
Ich kaufe seit Oktober 2018 jede Woche Samstag auf dem Markt ein und liebe es total. Es ist eine ganz andere Atmosphäre als im Supermarkt, alles ist viel entspannter, man kann verschiedene Obst- und Gemüsesorten auch mal probieren, die Verkäufer/in fragen, woher das Obst und Gemüse genau kommt und entdeckt auch ganz viel Neues.
Wer keinen Wochenmarkt in der Nähe hat oder es zeitlich nicht dorthin schafft, kann sich auch eine Gemüsebox aus der Region oder eine Box von Etepetete liefern lassen. 

 

Bioladen

Im Bioladen findet man auch viel unverpacktes Obst und Gemüse, aber auch viele weitere Lebensmittel, die man in einem konventionellen Supermarkt auch findet. Nur das diese hier alle Bio sind. Natürlich sind auch hier immer noch viele Produkte in Plastik eingepackt, aber man findet zum Beispiel auch viele Aufstriche im Glas und Verpackungen aus Pappe.
Außerdem bieten manche Bioläden auch ein paar Lebensmittel zum selber abfüllen an.
Bei uns im Bioladen kann man sich zum Beispiel verschiedene Samen, Nüsse, Reis, Hirse usw. in seine eigenen Behälter abfüllen.

 

Unverpackt-Läden

In vielen größeren Städten gibt es mittlerweile ja schon einen oder sogar mehrere Unverpackt-Läden.
Ich muss sagen, dass ich das Konzept und den Aufbau der Läden total super finde. Es sieht alles so viel schöner aus und man bekommt dort nicht nur Lebensmittel,
die man sich selber abfüllen kann, sondern auch verschiedene andere nachhaltige Produkte.
Zusätzlich lässt man sich viel mehr Zeit zum Einkaufen, plant genau welche Behälter man mitnimmt, um alle Einkäufe unterzubekommen und schätzt die Lebensmittel
durch das Abfüllen wieder viel mehr wert.

 

Mein Müsli Laden

Leider gibt es ja nicht überall die Möglichkeit auf den Wochenmarkt, in den Bioladen oder in den Unverpackt-Laden zu gehen. Da kann ich den Mein Müsli Laden sehr empfehlen. Dort kann man sich seinen Lebensmittel bestellen und nach Hause liefern lassen. Man kann online auswählen, ob die Produkte in Plastik oder Papier verpackt sein sollen und kann somit die Plastikverpackung sparen. Außerdem haben sie ein sehr großes Angebot und alles ist Bio.
Natürlich ist es auch nicht so toll, sich die Lebensmittel immer liefern zu lassen, aber wenn man große Mengen für ein paar Monate bestellt finde ich das ok.
Außerdem sollte man auch immer überlegen, was man damit unterstützt. Und ob man das Unternehmen aus dem Supermarkt weiter unterstützen möchte oder ob man dann doch lieber ein Unternehmen, die auf Bio und Plastikfrei setzten, unterstützen möchte.
Da muss jeder selber abwägen, was für ihn am Besten ist.

 

dm und Budni

Auch bei dm und Budni findet man immer super viele Bio Produkte und nicht immer nur das Gleiche, wie im Supermarkt.
Zum Bespiel findet man dort Nudeln, die nur in Papier verpackt sind. Da lohnt es sich auf jeden Fall auch immer mal wieder vorbeizuschauen. 

 

Bäcker

Beim Bäcker kann man auch ganz leicht auf die Papiertüte verzichten, wenn man einfach seinen eigenen Brotbeutel mitbringt. 
Dann muss man der Verkäuferin nur noch sagen, das man keine Tüte braucht und ob sie dir das Brot über die Theke reichen kann.
Am Anfang ist das ein bisschen ungewohnt und komisch, aber da gewöhnt man sich ganz schnell dran. Wenn man öfters beim gleichen 
Bäcker ist, wissen wie Verkäufer/innen meistens auch schon Bescheid und reichen dir das Brot gleich rüber. 

 

Metzger und Bauernladen

Wer Fleisch ist, sollte das lieber vom Metzger oder Biobauern seines Vertrauens holen und nicht aus dem Supermarkt. 
Denn nur so weißt du genau wie das Tier gelebt hat und was es als Futter bekommen hat. Insgesamt sollte man seinen Konsum an tierischen
Produkten aber zurückschrauben, wenn man nachhaltiger leben möchte. 
In Bauernläden auf dem Land kann man auch sehr gut einkaufen und weiß dann auch direkt, woher die ganzen Lebensmittel kommen und wie 
diese angebaut wurden.
Auch bei tierischen Produkten kann man seinen eigenen Behälter mitbringen und sich die Produkte dort reinpacken lassen.

 

Auf dieser Webseite, findet ihr übrigens nachhaltige und plastikfreie Alternativen direkt bei euch in der Nähe.

 


 



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