Bücher – Was ich im Juni/Juli gelesen habe

Bücher – Was ich im Juni/Juli gelesen habe


Ich habe in unserem Urlaub im Juni wieder angefangen richtig viel zu lesen. Bevor es los ging, habe ich mir fünf Bücher aus unser Bücherrei in der Stadt ausgeliehen. Das kann ich euch übrigens nur empfehlen! Ich zahle für eine Jahreskarte 7€ und kann mir so viele Bücher, Magazine, DVDs usw. ausleihen, wie ich mag. Da spart man sich nicht nur Geld, sonder tut auch was gutes für die Umwelt. Denn so müssen nicht ständig neue Bücher gedruckt werden, sondern sie werden ganz oft wiederverwendet und man hat am Ende nicht ein ganzes Regal voller gelesener Bücher in der Wohnung rumstehe. Also ich finds richtig super und praktisch und wollte euch die Bücher einmal vorstellen, die ich gelesen habe.
Ich liebe es gerne eher leichtere Lektüren zu lesen. Am besten mit einem Hauch Romantik und Spannung. Etwas was man gut und einfach lesen kann, mit einer Geschichte, die einem berührt und vielleicht auch ein bisschen zum nachdenken anregt.


Der Insasse – Sebastian Fitzek


Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Berkhoff.
Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah. Doch der sitzt im Hochsichterheitstrakt der Psychiatrie und schweigt.
Max‘ Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben.
Er muss selbst zum Insassen werden.


Das Buch von Sebastian Fitzek ist wohl das Buch aus meiner Auswahl, das ein bisschen rausgefallen ist. Aber ich mag die Bücher von Sebastian Fitzek schon immer richtig gerne und find sie immer super spannend. Auch wenn die meisten Themen einem natürlich nicht so gut Laune machen und alles eher immer ein bisschen dunkel ist, lese ich ab und zu auch mal gerne solche Geschichten.
Der Insasse ist eine unglaublich gute Geschichte und ich hab das Buch innerhalb von vier Tagen durchgelesen, weil es so spannend war. Eine absolute Empfehlung, wenn ihr auf Thriller/Krimis steht.



Das Haus, das in den Wellen verschwand – Lucy Clarke


Für Lana gibt es nur einen wichtigen Menschen auf der Welt: ihre Freundin Kitty.
Als sie beschließen, gemeinsam eine Weltreise zu machen, und auf der Segeljacht „Blue“ anheuern, beginnt eine traumhafte Zeit.
Doch bald wird Lana klar, dass jedes der sieben Crewmitglieder ein dunkles Geheimnis hütet und an Bord nichts ist, wie es scheint.
Auch Kitty verbirgt etwas vor ihr, und ein Sog des Misstrauens droht, die „Blue“ und alles, was Lana liebt, in die Untiefen des Ozeans zu reißen.


Das Haus, das in den Wellen verschwand ist das erste Buch, das ich von Lucy Clarke gelesen habe und es ist mein absoluter Favorite von den fünf Büchern. Es geht ums Reisen, um die Freiheit, um Freundschaft, um Entscheidungen und die Liebe. Vor allem mag ich die Zeitsprünge zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Sowas liebe ich immer total. Das Buch hat mich total gefesselt und als ich es abends durchgelesen hatte, habe ich noch eine Zeitlang über den Inhalt nachgedacht, bis sich letztendlich alle kleinen Einzelheiten der Geschichte zu einem großen Ganzen gefügt haben. Wenn ihr das Buch gelesen habt, werdet ihr es verstehen. Das war auf jeden Fall nicht das letzte Buch, das ich von Lucy Clarke gelesen habe.



Sommertraum mit Aussicht – Brenda Bowen


Als die New Yorkerinnen Lottie und Rose gleichzeitig ein Inserat für ein Ferienhaus in Maine am Aushang der Vorschule entdecken,
buchen sie das Hopewell Cottage kurzerhand gemeinsam.
Sie suchen sich zwei weitere Gäste, um die hohe Miete zu teilen.
Für vier Wochen kann man schließlich auch mit Fremden auskommen, oder?
Sie freuen sich auf eine beschauliche Zeit mit Blaubeeren und Hummer.
Nach ihrer Ankunft sind sie überwältigt von dem atemberaubenden Blick und dem Charme von Little Lost Island.
Die Sorgen des Alltags lösen sich allmählich in der salzigen Seeluft des Atlantiks auf – bis überraschender Besuch eintrifft.


Bei diesem Buch fiel mehr der Anfang besonders schwer. Irgendwie hat es mich zuerst nicht so gefesselt und ich habe einige Seiten und Kapitel gebraucht, um rein zu kommen. Das kann aber auch daran liegen, dass ich direkt von dem vorherigen Buch zu diesem bin und es mir immer ein bisschen schwer fällt, nach einem guten Buch in ein Neues zu starten. Auf jeden Fall hat mir sehr gefallen, dass das Buch so bodenständig war. Man hat richtig gemerkt, wie die Charaktere die kleinen Dinge des Lebens wertschätzen. Eine perfekte und leichte Geschichte für den Sommerurlaub.



Der Sommer der Blaubeeren – Mary Simses


Kurz vor ihrer Hochzeit fährt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in den abgelegenen Küstenort Beacon,
um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen.
Sie soll einen Brief überbringen und hofft, die Angelegenheit schnell erledigen zu können.
Doch schon bald ahnt sie, dass sich hinter dem Auftrag viel mehr verbirgt, als ihre Großmutter preisgeben wollte.
Denn inmitten von Blaubeerfeldern wartet eine alte Geschichte von Liebe und verlorenen Träumen auf Ellen –
eine Geschichte, die ihr zeigen wird, dass man manchmal all seine Pläne über den Haufen werfen muss, um das wahre Glück zu finden…


In diesem Buch habe ich mich wieder sehr schnell reingelesen und konnte gar nicht mehr aufhören. Es ist wieder eine sehr bodenständige Geschichte mit etwas Spannung, romantischen Ereignissen und einem großen Familiengeheimnis. Man fiebert richtig mit Ellen mit und möchte in dem einen Kapitel, das sie sich so entscheidet und im nächsten am besten lieber wieder anders. Besonders gefällt mir die Beschreibung der Kleinstadt Beacon. Ich glaube an so einem Ort würde ich auch gerne leben.



Eine Handvoll Worte – Jojo Moyes


1960.
Jennifer Stirling müsste eigentlich glücklich sein:
Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes.
Doch ihr Herz gehört einem anderen – und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben.
2003.

Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden: Sie ist Journalistin bei einer der führenden Zeitungen Londons.
Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen.
Eines Tages fällt Ellie im Archiv ein jahrzehntealter Brief in die Hände:

Der unbekannte Verfasser bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit ihm nach New York zu gehen.
Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie erschüttert.
Was ist aus den beiden und ihrer Liebe geworden?
Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf Jennifer: eine Frau, die alles verloren hat.
Alles, außer einer Handvoll kostbarer Worte.


Ich liebe die Bücher von Jojo Moyes und auch das hier, kann ich wieder weiter empfehlen. Der Anfang fiel mir allerdings schwer. Man springt oft in unterschiedlichen Zeiten und den verschiednen Charakteren hin und her und weiß noch nicht genau, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Aber wenn man es verstanden hat, dann ergibt alles einen Sinn. Und wie gesagt: ich liebe es, wenn in die Vergangenheit gesprungen wird.
Die Geschichte zeigt auch vor allem die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen den Jahren 1960 und 2003. Es ist interessant zu lesen, was damals besonders wichtig war und was für Probleme es gab. Ich kann euch dieses Buch und auch alle anderen von Jojo Moyes empfehlen, wenn ihr auf ein bisschen kitschige Liebesgeschichten steht.




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